Pilgergruppe nach Santiago de Compostela
Jakobspilger in Lausanne am Genfer See angekommen
Am 23.09.11 starteten wir um 4.30 Uhr mit dem Bus Richtung Schweiz und begannen unsere Etappe gegen 11.30 Uhr in Amsoldingen im Berner Oberland mit einer Andacht. Unser Weg führte uns entlang des Übeschisees über Bergkuppen nach Rüeggisberg, wo wir mit einem Abendgebet den ersten Tag beendeten. Das wunderschöne, warme Herbstwetter blieb uns während der folgenden Tage treu. Wir feierten am zweiten Tag in der Klosterruine Rüeggisberg, die bis ins 15. Jahrhundert ein mächtiges Kloster und eine Zufluchtsstätte der Jakobspilger war, das Morgengebet. In Tafers bestaunten wir die schöne Martinskirche sowie die Jakobskapelle mit ihren alten Fresken. Durch eine wildromantische Schlucht erreichten wir die Kantonhauptstadt Freiburg, wo wir vor der Kathedrale St. Niklaus eine Dankandacht feierten. Am Sonntag durften wir in der Zisterzienserabtei Hauterive mit den Mönchen eine beeindruckende Heilige Messe feiern. Wir wanderten durch landwirtschaftlich geprägtes Gelände zum Fuße des Hügels von Romont, unserem Tagesziel, wo im Zisterzienserinnenkloster Fille-Dieu die Abendvesper begangen wurde, bevor wir unser Hotel in Romont erreichten. Den vierten Tag begannen wir in der gotischen Stiftskirche Maria Himmelfahrt mit Gebet und Gesang – auch hier fielen uns die wertvollen Glasmalereien auf, die in beinahe jeder Kirche und Kapelle auf unserem Weg zu bewundern waren. Über Feldwege und Hügelketten gelangten wir in den Kanton Waadt. Ein scheinbar nicht enden wollender Pfad führte uns nach Moudon, von hier aus ging es steil bergauf zu der Kapelle La Cure in Montpreveyres. Nach unserem Morgengebet am letzten Tag pilgerten wir durch schönen alten Mischwald in die Vororte von Lausanne. Von der malerisch auf einem Hügel thronenden Kapelle St. Laurant hatten wir bereits einen wunderbaren Blick auf den Genfer See und die dahinter liegenden Berge. Frohgemut strebten wir unserem diesjährigen Etappenziel, der Kathedrale Notre Dame in Lausanne zu. Dort angekommen ließen wir unserer Freude mit einem „Halleluja“ und „Danke“ freien Lauf. In der Nacht kehrten wir alle wohlbehalten und dankbar nach Langensendelbach zurück. In unseren Gebeten und Gedanken begleiteten uns stets alle Daheimgebliebenen. Herzlichen Dank an alle Spender! Nächstes Jahr werden wir vom 13. bis 22.04.12 in Frankreich unterwegs sein. Jutta Messingschlager Vorhergehende Berichte
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