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…..  schon ist nahe der Herr

Weihnachten ist eine besonders gute Zeit, an unsere Segenswünsche zu denken und noch mehr als vorher zu versuchen, die Menschen in unserem Leben mit ihrer Freude und ihrem Leid Gott hinzuhalten.

In den Christmetten können wir manchmal in den Gesichtern der Menschen die Sehnsucht erkennen nach etwas, das tiefer geht und länger anhält, als das bloße Vergnügen des jeweiligen Augenblicks.

Wenn wir uns an Christi Geburt ins Gebet vertiefen, können wir eher erkennen wie viel Gutes im Geben liegt.

Wir können uns anregen lassen, selbstloser zu leben und wir können lernen, unserem liebenden Gott dankbar zu sein für seine Großzügigkeit uns gegenüber. Denn: Weihnachten, unser strahlendes Fest, ist für alle da. Und wir sind alle Kinder Gottes.

In jenem Stall zu Bethlehem gab es keine High-tech-Spielsachen, aber es gab Glück im Herzen und Erkennen des Wunders. Die ärmliche Kleidung, in die das Baby gewickelt war und in seiner Krippe lag, hatte keine Designer Etiketten. Doch es gab eine Freude, die von Liebe zum Nächsten geprägt war. Da gab es keine Party, die gefeiert werden musste, keine Puddings zum Verschlingen ,keine Geschenke zum Auswickeln, aber es gab Zufriedenheit und Frieden.

Das Wunder von Weihnachten beginnt mit der Großzügigkeit Gottes. Gott, der liebt und gibt. Gott, der uns nährt und erhält. Gott, der uns durch die Enttäuschungen des Lebens trägt, die uns oft so niederdrücken.

Doch Gott führt uns in seiner Güte immer weiter, damit wir Sinn und Richtung für unser Leben finden.

Die Menschwerdung, als Gottes eingeborener Sohn in die Welt kam und einer von uns wurde, ist die Geschichte von Gottes Liebe für uns. Es ist seine Gabe für uns, uns Wege zum Leben zu zeigen, die uns menschlicher werden lassen, so dass wir dem Bild Gottes von uns immer ähnlicher werden.

Gottes Geschenk an die Welt, jenes erste Weihnachten, bescherte uns den Messias, den Auserwählten, in dessen Leben jeder Augenblick ein Beispiel der Würde und Großmut war.

Diese Gabe ist auch heute immer noch gegenwärtig durch das Wirken des Heiligen Geistes unter uns.

Mit diesen Gedanken im Herzen , werden wir nach Gottes Willen reifen und wachsen.

Lassen Sie uns zur Krippe gehen und das Kind betrachten. Öffnen wir unsere Herzen für die sich verschenkende Liebe und Menschenfreundlichkeit unseres Gottes – nicht nur für die Weihnachtszeit, sondern für unser ganzes Leben.

Erkennen Sie welche Freude im menschlichen Leben liegt, wenn wir es als eine kostbare Gabe betrachten und uns so großzügig verschenken, wie Gott uns seine Liebe schenkt.

Mit herzlichen Segenswünschen für ein

friedvolles Weihnachtsfest…..

Ihr Pfarrer Roy